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Publikationen

Der Chirurg (1995) 66: 1154 - 1157 - Springer-Verlag 1995

Sekundärverschluß von Hautdefekten unter Anwendung von Gummizügen (dynamische Sekundärnaht)

G. Fankhauser, L. Vereb und W. Maurer
Chirurgische Abteilung (Chefarzt: Dr. G. Fankhauser), Bezirksspital Tafers

Zusammenfassung. Jeder Chirurg steht ab und zu vor dem Problem einer Defektdeckung, wie z. B. nach ausgedehnten Fascienspaltungen. Neben der Möglichkeit einer Spalthautdeckung mit den Nachteilen einer reduzierten mechanischen Belastbarkeit des resultierenden Integuments und einer oftmals gestörten Kosmetik, können Wunden auch sukzessive über z.B. vorgelegte Fäden oder verschraubte Klammern zusammengezogen werden (isometrisches Vorgehen). Die damit jeweils gesetzte Zugwirkung ist allerdings inkonstant und - insbesondere bei Bewegungen - schlecht abschätzbar, so daß mit Wundrandeinrissen und oder lokalen Nekrosen zu rechnen ist. Mit dem im folgenden dargestellten Vorgehen (Gummizüge) können diese Probleme vermieden werden. Die Zugwirkung bleibt auch bei Mobilität erhalten.


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