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Dissertation

Involutionsmuster des menschlichen Thymus im höheren Alter, mit besonderer Berücksichtigung des einzelnen Läppchens ("Thymon"). Dissertation 1985, Path. Institut Uni Bern, Prof. Dr. med. H. Cottier

Schematische Abbildung des Thymusläppchens, der strukturellen und funktionellen Einheit ("Thymon") des Organs, beim jugendlichen erwachsenen Menschen:

  1. Kortexoberflächenvene

  2. Kortexoberfläche, bestehend aus einer mesenchymalen und einer darunterliegenden epithelialen Schicht.

  3. Kortex, dessen Gerüst aus einem weitmaschigen epithelialen Netzwerk besteht, in das hinein zahlreiche Kapillaren mit gefässbegleitendem, dünnem Bindegewebsmantel eingesprosst sind. Man unterscheidet eineäussere und eine innere Rindenzone, wobei die Thymozytenproliferation vor allem in der ersteren stattfindet.

  4. Sog. Kortexbasissystem, das vom Gefäss-Bindegewebsapparat ausgeht und einen offenen Ring mit Arterien, Venen und perivaskulären Spalträumen bildet.

  1. Medullärer Kortexpropf, der gegen den Kortex vorragt und gefässreicher ist als der innere Anteil des Marks.

  2. Intermedulläre Vene.

  3. Hassall'sches Körperchen, das das Zentrum des ganzen epithelialen Zellverbandes bildet. Dieser steht mit dem epithelialen Netzwerk der Rinde in Verbindung.


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